Kristallklarer Almsee

 

Der See im Almtal liegt 11 km südlich des Ortszentrums von Grünau im Almtal ist über die Almseestraße L549 erreichbar. Am Ende der Straße befindet sich beim Seehaus ein großer Parkplatz.
Die Oberfläche beträgt etwa 85 Hektar, die durchschnittliche Tiefe 2,5 m. Die tiefste Stelle ist ein Quelltrichter, die sogenannte Seegrube, mit 9 m Tiefe. 
Eine besondere Sehenswürdigkeit war die schwimmende Insel. Diese fest zusammenhängenden Torfmasse von ungefähr 15 m × 25 m Größe und 1,5 m Dicke, die mit Gräsern, Fichten und Birken bewachsen ist, wurde bei hohem Wasserstand mitsamt dem Bewuchs vom Grund abgehoben und je nach Wasserströmung und Wind umhergetrieben, bis sie sich bei sinkendem Wasser wieder irgendwo festsetzte. Um 1920 wurde versucht, die Insel mit eingeschlagenen langen Pfählen auf dem Boden zu fixieren, da die Gefahr bestand, dass die Insel dem Ablauf zutreibt und ihn verstopft. Seit wann es dieses Naturschauspiel gab, ist nicht bekannt. Bei einem großen Hochwasser am 21. Oktober 1996 wurde die Insel an das Ostufer getrieben und sitzt seither dort fest. Mehrere Versuche, sie von dort zu lösen, scheiterten.
Im Jahr 1872 wurde zur Förderung der Fischerei der See rund einen Meter aufgestaut. Bei der Seeklause wurde eine hohe Schleuse am Ablauf eingebaut, um einen Teil der Wiesen und Waldflächen am Ufer zu überschwemmen und so das Areal des Sees zu vergrößern. Seither erstreckt sich ein schmaler Seeteil nach Norden bis zur Klause.
Ein wunderschöner Rundweg lädt zu einer angenehmen Wanderung ein. Der 6 km lange Weg kann auch im Winter bewandert werden. Am Ostufer findet man im See immer wieder Quellen, die den See noch zusätzlich befüllen.
Den am Westufer gelegenen 776 m hohen Ameisstein kann man bei guter Kondition auch gleich bezwingen.