ISTRIEN ENTDECKEN UND STAUNEN

Kotli ist ein altes, pittoreskes Dorf an der Mirna und liegt ca. 6 km östlich von Buzet und ca. 4 km westlich von Hum entfernt. Bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts war Kolli das Zentrum von Müllern und Schneidern. Jetzt leben in Kotli nur noch wenige Menschen, aber langsam kehrt das Leben in dieses fast verlassene Dorf zurück. Die Reste einer Wassermühle und einige Wasserfälle locken vor allem Fotografen an.


Man sieht sie in Istrien oft abseits der Verkehrswege - das Kanu. Bei Vodnjan wurde ein kleines Freilichtmuseum errichtet, das einen Einblicke in die Bauweise dieser landestypischen Unterstände  bringt.

 

Das Kažun ist eine typische Eigenheit Istriens. Es diente vor allem den Schäfern als Unterstand. Es ist in der Form eines aus Trockenmauerwerk errichteten bis zu 30 m² großen runden Steingebäudes mit einer Decke aus Kraggewölbe. Neben seiner Funktion als Unterschlupf wurde es auch zur Überwachung der Felder und Weingärten vor der Ernte und Weinlese genutzt.

Ihre Besonderheit ist, dass sie eine aus der Vorzeit übernommene Architektur darstellen, die aus unbearbeiteten Feldsteinen errichtet wurde. Die Herkunft des Kažun kann nicht mit einer ethnischen Gruppe in Verbindung gebracht werden.

Am häufigsten trifft man auf die einräumigen Bauten im südlichen und westlichen Teil Istriens. Runde Kažuns sind typisch für das südliche Istrien, viereckige Formen trifft man in Nordistrien, vor allem im Gebiet um Poreč. Die Vorzeitarchitektur ist weder in der Zeit der Römer noch unter anderen Einflüssen verschwunden und bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben.

Quelle: wikipedia


Eine Straße und einige Plätze sind regelrecht abgeschirmt - und das im wahrsten Sinne des Wortes.... In Novigrad hängen bunte Sonnenschirme über der Straße....

 

Novigrad (kroat.) oder Cittanova (ital.), (bis 1945 Cittanova d'Istria, deutsch veraltet Neuenburg) ist eine Stadt in der Gespanschaft Istrien, Kroatien.

Sie ruht auf den Resten einer aus antiker Zeit stammenden Siedlung Civitas Nova bzw. Emonia und war von 381 bis 1831 Sitz eines Bistums.

Sie liegt an der Küste etwa 15 km nördlich von Poreč auf einer kleinen Insel, die erst im 18. Jahrhundert mit dem Festland verbunden wurde.

Quelle: wikipedia


Aus dem Steinbruch CAVAE ROMANAE wurden bereits zur Römerzeit die Steine für die schönsten Gebäude in Pula herausgebrochen. Unter anderem stammt das Baumaterial für die Arena in Pula aus diesem Steinbruch. Er liegt nur wenige Kilometer südlich von Pula und wird zur Zeit nicht nur von Künstlern in Anspruch genommen sondern auch als Trainingsgelände für Kletterer ...... Bemerkenswert sind auch die Überreste der Dampfmaschine, die sich links am Eingang des Steinbruch hinter einer kleinen Nische verstecken.


Das kleine Dorf Sveti Lovreč befindet sich an der Straße zwischen Poren und dem Limski Fjord. Es wurde nach der aus dem 8. Jahrhundert stammenden Kirche Sveti Lovreč (St. Laurentius) benannt. Die Gebäude und Stadtmauern des Dorfes reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Außerdem hat Sveti Lovreč 3 sehenswerte Stadteingangstore.


Es ist sicherlich einer der bekanntesten Orte auf Istrien. Porec ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wer sich die Zeit nimmt und beim durchschlendern nicht ständig auf sein Smartphone starrt kann sehr viel entdecken.....