Dachsteinhöhlen

Die Dachstein-Eishöhle befindet sich wenige Minuten von der Schönbergalm bei Obertraun im UNESCO-Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut. Sie enthält 13.000 m³ Eis bei 5.000 m² Oberfläche. In manchen Höhlenteilen, wie zum Beispiel im Tristandom, erreicht die Eisstärke 20 Meter. Pollenanalysen lassen auf ein Alter des Eises von etwa 500 Jahren schließen.

Die einstündige Wanderung sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

 

Bis heute wurde die Mammut-Höhle auf über 67 Kilometer Ganglänge vermessen und es wird noch weiter geforscht, so dass fast jedes Jahr neue Entdeckungen hinzu kommen. Sie zählt somit zu den längsten und bedeutendsten Höhlen in Österreich und auch in Europa.

Die Höhle, deren Höhendifferenz zwischen dem höchsten und tiefsten bekannten Punkten mehr als 1200 Meter beträgt, wurde im Jahr 1910 entdeckt und schon wenig später als Schauhöhle für Touristen geöffnet. Besucher können im Sommer auf einem ein Kilometer langen Rundweg einen Eindruck von der gewaltigen Größe der Höhle bekommen. Dieser führt durch einen kurzen künstlichen Stollen (Neuer Osteingang) in die Lahnerhalle und anschließend in die Halle der Vergessenen. Von dort geht es durch das große tunnelartige Paläotraun zum Mitternachtsdom. Hier befindet sich der Umkehrpunkt des Führungsweges. Von dort aus weiter zur Arkadenkluft und zurück in die Lahnerhalle.